Im August war das Projekt „W:INT Altmark“ mit unterschiedlichen Formaten in der Region unterwegs und erreichte dabei insgesamt rund 150 Kinder und Jugendliche. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Ausprobieren und Gestalten sowie die Frage, wie MINT, Making und wirtschaftliche Themen praxisnah erfahrbar werden können.
Bei einem MINT-Festival in einem Jugendclub im Landkreis Stendal konnten Kinder und Jugendliche an verschiedenen Stationen experimentieren, tüfteln und technische Anwendungen kennenlernen. Gemeinsam mit den Verbundpartnern entstanden unterschiedliche Mitmachangebote. Die Hochschule Magdeburg-Stendal entwickelte mit den Jugendlichen ein leuchtendes Neonschild für den Jugendclub.
In einer Grundschule im Landkreis Stendal nahmen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 an einer Projektwoche rund um das Thema Holz teil. Nach einem Besuch bei einem regionalen Tischler beschäftigten sich die Kinder mit dem Weg vom Baum zum fertigen Produkt und entwickelten eigene Puzzle-Motive. Im MakerLab der Hochschule Magdeburg-Stendal (Standort Stendal) wurden die Zeichnungen anschließend mit dem Lasercutter graviert und ausgeschnitten. Zusätzlich sammelten die Kinder erste Erfahrungen mit 3D-Modellierung und 3D-Druck.
Außerdem standen gleich zweimal die Verbindung von MINT und Wirtschaft im Mittelpunkt: In zwei dreitägigen Projektwochen entwickelten Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse eigene Gründungsvorhaben. Von der Geschäftsidee und Produktentwicklung bis zur praktischen Umsetzung durch Making arbeiteten die Jugendlichen an ihren eigenen Konzepten. Mithilfe von 3D-Modellierung und 3D-Druck wurden aus Ideen erste greifbare Produkte. Ein Besuch am Standort Stendal der Hochschule Magdeburg-Stendal ergänzte die Projektwochen und gab Einblicke in Hochschule und MakerLab.
Die Aktivitäten im August verdeutlichen die Bandbreite der Projektarbeit von W:INT Altmark. Durch die Verbindung von MINT, Making und wirtschaftlichen Fragestellungen werden praxisnahe Angebote entwickelt, in denen Kinder und Jugendliche eigene Ideen einbringen, Neues ausprobieren und Erfahrungen in Entwicklungs- und Gestaltungsprozessen sammeln können. Zugleich liefern die Formate wichtige Erfahrungen für die weitere Entwicklung und Erprobung von Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum.



