{"id":4557,"date":"2022-05-11T08:39:56","date_gmt":"2022-05-11T06:39:56","guid":{"rendered":"https:\/\/spirit.h2.de\/wordpress\/?page_id=4557"},"modified":"2024-05-29T15:58:10","modified_gmt":"2024-05-29T13:58:10","slug":"dimedica","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/spirit.h2.de\/spirit\/projekte\/dimedica\/","title":{"rendered":"DiMediCa \u2013 Digital Medical Care"},"content":{"rendered":"<section class=\"l-section wpb_row height_auto\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"w-separator size_small\"><\/div><div class=\"w-separator size_small\"><\/div><h2 class=\"w-post-elm post_title us_custom_ccb6e813 has_text_color entry-title color_link_inherit\">DiMediCa \u2013 Digital Medical Care<\/h2><div class=\"w-text us_custom_a3fc07dd has_text_color\"><span class=\"w-text-h\"><span class=\"w-text-value\">Digital Medical Care. Digitalisierungsprozesse in der Aus- und Weiterbildung im Gesundheits- und Pflegewesen<\/span><\/span><\/div><div class=\"w-separator size_medium\"><\/div><div class=\"wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"w-image has_ratio align_none\"><div class=\"w-image-h\"><div style=\"padding-bottom:40.9091%\"><\/div><img decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"811\" src=\"https:\/\/spirit.h2.de\/spirit\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/rawpixel-570905-unsplash-1280x865.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" loading=\"lazy\" \/><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><section class=\"l-section wpb_row height_medium\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_grid cols_2-1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default\" style=\"--columns-gap:5rem;\"><div class=\"wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"w-text us_custom_b01cd5ea has_text_color\"><span class=\"w-text-h\"><span class=\"w-text-value\">Projektbeschreibung<\/span><\/span><\/div><div class=\"w-separator size_small\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Aufgrund der vielschichtigen Herausforderungen zeigt sich die Notwendigkeit, vor der Entwicklung und Einf\u00fchrung neuer digitaler Systeme, die Gelingensbedingungen solcher Systemeinf\u00fchrungen im Gesundheits- und Pflegebereich bereits in der beruflichen Ausbildung in einer Mehrebenenuntersuchung zu betrachten und die daraus gewonnenen Erkenntnisse, in Form von Gestaltungsrichtlinien, in eine Theorie m\u00fcnden zu lassen, welche die soziologische, kulturelle und strukturelle Perspektive ber\u00fccksichtigt. Das Ziel des Projektvorhabens \u201eDiMediCa\u201c sind empirische Untersuchungen zu Gelingensbedingungen f\u00fcr die Implementierung und Nutzung von digitalen Anwendungen in Bildungseinrichtungen im Gesundheits- und Pflegebereich zur F\u00f6rderung digitaler Kompetenzen unter expliziter Einbeziehung einer gender-orientierten Perspektive.<br \/>\nUm dieses Ziel zu erreichen, teilt sich das Verbundprojekt in folgende Teilprojekte:<\/p>\n<h5 id=\"strukturelle-und-kulturelle-perspektive-welche-organisationalen-und-kulturellen-strategien-unterst\u00fctzen-die-implementation-digitaler-anwendungen-in-der-beruflichen-bildung-im-gesundheits--und-pflegebereich\">Strukturelle und kulturelle Perspektive: Welche organisationalen und kulturellen Strategien unterst\u00fctzen die Implementation digitaler Anwendungen in der beruflichen Bildung im Gesundheits- und Pflegebereich?<\/h5>\n<p>F\u00fcr die Implementierung und Nutzung digitaler Anwendungen ist die Identifikation der kulturellen und organisationalen Widerst\u00e4nde sowohl in den Berufsfachschulen des Gesundheits- und Pflegewesen, als auch in den f\u00fcr den praktischen Teil der Ausbildung verantwortlichen Institutionen (z.B. Lehrkrankenh\u00e4user, Altenpflegeheime, Pflegedienstleister) im Gesundheits- und Pflegewesen erforderlich. Durch eine Ist-Analyse, welche durch qualitativen problemzentrierten Interviews angereichert wird, wird der ben\u00f6tigte Ist-Zustand sowie Problemstellungen auf der strukturellen Ebenen erhoben. Die aus den Ergebnissen abgeleiteten Thesen m\u00fcnden in zu entwickelnde Strategien zum Umgang mit den erhobenen H\u00fcrden und Hemmnissen, welche erprobt werden. Durch eine komplement\u00e4re Bildinterpretation in Anlehnung der dokumentarischen Methode (Bohnsack 2003) wird dar\u00fcber hinaus aus einer gendersensiblen Perspektive zus\u00e4tzlich untersucht, wie Berufsfachschulen und die entsprechenden Ausbildungsorganisationen die Digitalisierung vorleben. Grundlage daf\u00fcr bildet ver\u00f6ffentlichtes Datenmaterial (Flyer, Homepage, Ver\u00f6ffentlichungen) der Organisationen. Die Methode der dokumentarischen Bildinterpretation verspricht in diesem Zusammenhang einen breiten und schnellen Erkenntnisgewinn \u00fcber das Vorleben der Digitalisierung in den Organisationen, da jene kulturelle Orientierung in dem Material dokumentiert ist. Ziel ist eine national-vergleichende Untersuchung mit \u00d6sterreich und Russland.<\/p>\n<h5 id=\"soziologische-perspektive-welche-gestaltungskriterien-m\u00fcssen-personalisierte-lehr-lernumgebungen-aufweisen\">Soziologische Perspektive: Welche Gestaltungskriterien m\u00fcssen personalisierte Lehr-Lernumgebungen aufweisen?<\/h5>\n<p>Zur erfolgreichen Implementierung und Nutzung digitaler Anwendungen in der beruflichen Ausbildung im Gesundheits- und Pflegebereich ist eine optimale, gendersensible Gestaltung von virtuellen und realen Lehr-Lernorten und Technologien eine zwingende Gelingensbedingung. Daf\u00fcr ist eine empirische Untersuchung zur Wahrnehmung und Umgang mit digitalen Anwendungen aus individueller Perspektive notwendig. Durch eine empirische Untersuchung wird sichtbar gemacht, welche Ansichten, Herausforderungen und Unsicherheiten \u00fcber den Einsatz von digitalen Anwendungen im Lern- und Berufsumfeld im Gesundheits- und Pflegebereich herrschen. Durch ein Mixed-Methods-Design aus qualitativen und quantitativen Erhebungsinstrumenten werden wahrgenommene und tats\u00e4chliche H\u00fcrden von Sch\u00fcler\/innen beim Umgang mit digitalen Anwendungen sichtbar gemacht. Dabei f\u00fchren qualitative problemzentrierte Interviews und Beobachtungen zu einer Hypothesengenerierung, welche in einem quantitativen Fragebogen m\u00fcnden, welcher bundesweit eingesetzt wird. Die aus den Studien gewonnenen Ergebnisse dienen als Grundlage f\u00fcr die Erarbeitung von Strategien zur Anwendung von digitalen Medien und IKT in der beruflichen Ausbildung im Gesundheits- und Pflegesektor.<\/p>\n<h5 id=\"medienkompetenzf\u00f6rderung\">Medienkompetenzf\u00f6rderung<\/h5>\n<p>Im Zentrum des Teilprojekts C steht die Frage des Digitalisierungspotentials in der Pflege und den damit verbundenen Anforderungen an die Auszubildenden unter dem Fokus einer geschlechtersensiblen Betrachtung. Die daraus resultierende Forschungsfragen lauten: \u201eWelche Medienkompetenzen besitzen Auszubildende im Gesundheits- und Pflegebereich in Sachsen- Anhalt?\u201c (C1) und \u201eWie werden Medienkompetenzen in der Lehre und in der Praxiserfahrung der Auszubildenden abgebildet bzw. gef\u00f6rdert?\u201c (C2). Zur Untersuchung der ersten Fragestellung (C1) erfolgt eine Messung der digitalen Kompetenz mittels einer quantitativen Studie mit dem GTCU-Erhebungsinstrument. Das Erhebungsinstrument wird erg\u00e4nzt mit einem Fragebogen f\u00fcr die Abbildung der geschlechterspezifischen Wahrnehmung. Die Erhebung findet statt unter den Auszubildenden des Gesundheits- und Pflegesektors in Sachsen-Anhalt. Im Forschungsinteresse (C2) steht das Erkenntnissinteresse \u00fcber die Integration von Innovationen hinsichtlich der F\u00f6rderung digitaler Kompetenzen von Auszubildenden des Gesundheits- und Pflegebereichs. Hierf\u00fcr werden Digitalisierungsprozesse in den Berufsfachschulen gemeinn\u00fctziger Tr\u00e4ger mit Praxiszugang (Caritas, Johanniter) verglichen mit denen freier Tr\u00e4ger, die keine eigenen Pflege- oder Gesundheitsdienste au\u00dferhalb der Ausbildung anbieten. Eine randomisierte Auswahl der GTCU Erhebung unterl\u00e4uft einer qualitativen Untersuchung (Facereader Emotion, Eyetracking) der digitalen Kompetenzen anhand angewendeter Ausbildungssoftware und allgemeiner digitaler Anwendungsprodukte f\u00fcr den Fachbereich (z.B. digitale Patientenakte). Die individuelle Softwarenutzung zur Ausbildung an den Berufsfachschulen wird damit Grundlage einer Interventionsstudie, die darstellt, welche Unterschiede in den Strategien der Digitalisierung bei den Berufsfachschulen hinsichtlich ihres Erfolgs bestehen.<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_small\"><\/div><div class=\"w-separator size_small\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"w-text us_custom_b01cd5ea has_text_color\"><span class=\"w-text-h\"><span class=\"w-text-value\">Eckdaten<\/span><\/span><\/div><div class=\"w-separator size_small\"><\/div><div class=\"w-text us_custom_32940c00 has_text_color\"><span class=\"w-text-h\"><span class=\"w-text-value\">Laufzeit<\/span><\/span><\/div><div class=\"w-separator size_custom\" style=\"height:0.6rem\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><ul>01.10.2018 \u2013 31.09.2021<\/ul>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_small\"><\/div><div class=\"w-text us_custom_32940c00 has_text_color\"><span class=\"w-text-h\"><span class=\"w-text-value\">Verbundpartner*innen<\/span><\/span><\/div><div class=\"w-separator size_custom\" style=\"height:0.6rem\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><ul>\n<li>Professur Technische Bildung und ihre Didaktik, OVGU MD<\/li>\n<li>Professur Wirtschaftsinformatik, HS MD-SDL<\/li>\n<li>Juniorprofessur Fachdidaktik Gesundheits- und Pflegewissenschaften, OVGU MD<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_small\"><\/div><div class=\"w-text us_custom_32940c00 has_text_color\"><span class=\"w-text-h\"><span class=\"w-text-value\">F\u00f6rdermittelgebende<\/span><\/span><\/div><div class=\"w-separator size_custom\" style=\"height:0.6rem\"><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><ul>\n<li>Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF)<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_custom\" style=\"height:0.6rem\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><section class=\"l-section wpb_row height_custom\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_grid cols_1 laptops-cols_inherit tablets-cols_inherit mobiles-cols_1 valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"w-html\"><video controls>\n    <source src=\"https:\/\/medialibrary.h2.de\/Player\/g9e1feGf\" type=\"video\/mp4\">\n              <\/video><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"{:de}DiMediCa \u2013 Digital Medical CareDigital Medical Care. 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